DIE WELLE
Vorwort
Spekulation über Zeitreisen und überlichtschnelle Kommunikation von einem theoretischen/mathematischen Physiker
Übersetzung: ArdVan | Bearbeitung: Data, puzzle
Der Begriff „Cassiopaeaner“ taucht an vielen Stellen in diesem Buch auf. Der Name „Cassiopaea“ wurde von einer Quelle genannt, die sich selbst mit „wir sind ihr in der Zukunft“ bezeichnet, und die von Laura Knight-Jadczyk in einem Experiment in überlichtschneller Kommunikation im Jahr 1994 kontaktiert wurde.
„Wir sind ihr in der Zukunft.“
Das ist es, was ‚sie‘ erklären: Dass ‚sie‘, die Cassiopaeaner — „vereinte Gedankenformen der 6. Bewusstseinsdichte“ — wir in der Zukunft sind. Was für eine bizarre Idee. Oder doch nicht?
Ist so etwas möglich? Kann so eine Aussage einen Platz in allgemein akzeptierten Theorien finden? Oder ist es ein Widerspruch gegen alles das wir — als Physiker — über die Natur und ihre Naturgesetze wissen?
Wird einmal die Frage zur Seite geschoben, ob eine Existenz in einer reinen Gedankenform überhaupt möglich ist, bleibt dennoch die Frage, ob Reisen in der Zeit möglich sind; wenn auch nur in der Theorie. Ist das Empfangen von Informationen aus der Zukunft bzw. das Senden von Informationen in die Vergangenheit in unseren gegenwärtigen Theorien der Relativität und Quantenmechanik erlaubt? Falls ja, bedeutet das auch, dass Materie durch eine Art ‚transdimensionale Remolekularisierung‘ ‚gesendet‘ werden kann? Wenn das der Fall ist, was sind die zugrundeliegenden Gesetze, was sind ihre Grenzen? Wie wird so etwas bewerkstelligt?
Offen gestanden, wir wissen es nicht, aber wir haben eine vage Ahnung. Kurt name(Gödel) studierte Einsteins Relativitätstheorie, nachdem er durch seine Arbeit im Bereich der Grundlagen der Mathematik berühmt wurde. Er leistete einen wichtigen Beitrag zur Physik: Er entdeckte eine Klasse von gut denkbaren kosmologischen Lösungen der Einstein'schen Gleichungen — mit einer Ausnahme: sie enthielten Kausalschleifen!
Diese Kausalschleifen wurden zunächst von
Relativisten (das sind Physiker, die sich mit
Relativitätstheorie beschäftigen) als „zu
verrückt“ abgetan und somit verworfen. Die
Gegenargumente sanken sogar auf persönliche Ebene und
kommentierten sogar den Geisteszustand ihres Entdeckers! (Ein
nicht unbedingt unübliches Phänomen in hitzigen Debatten
unter den sogenannten ‚Spitzen‘ der akademischen
Welt.)
Eine Kausalschleife bedeutet in anderen Worten auch
Zeitschleife. Diese erlaubt, in die Zukunft und
in die Vergangenheit zu gehen und an denselben Ort und
dieselbe Zeit zurückzukehren, von dem/der aus man gestartet
ist. Der Begriff kausal wird anstatt des
Begriffs zeitlich verwendet, weil in der
Einstein'schen Relativitätstheorie Zeit relativ ist und somit
unterschiedliche Beobachter Zeit unterschiedlich
wahrnehmen.
Es wurde jedoch nach und nach verstanden, dass Kausal- bzw. Zeitschleifen auch in anderen Lösungen der Einstein'schen Gleichungen auftreten können; üblicherweise entsprechen sie einer Art ‚Rotation‘ des Universums.
Kausalschleifen machen Zeitreisen somit nicht nur möglich, sondern sogar wahrscheinlich. Kausalschleifen können gleichzeitig jedoch zu inakzeptablen logischen Paradoxa führen, die Physiker gar nicht leiden können, weil sie für sie ernsthafte Probleme darstellen!
Jedoch wird das Thema der Kommunikation mit der
Vergangenheit bzw. Zukunft in der Physik
diskutiert — sogar im speziellen Fall einer
flachen, ungekrümmten Raum-Zeit nach Lorentz und
Minkowski. Hypothetische überlichtschnelle
Partikel — Tachyonen — könnten
als Kommunikationsmedium dienen. Sie machen ein
‚Telefon‘ in die Vergangenheit möglich.
Aber existieren Tachyonen überhaupt? Oder können sie überhaupt existieren?
Nun, das ist noch immer eine Frage, die für manche nicht definitiv beantwortet ist.
Wahr ist jedoch, dass Paradoxa niemals ignoriert werden dürfen. Sie zeigen an, dass eine wichtige Lektion gelernt werden kann, und dass eine wesentliche Verbesserung oder Veränderung notwendig ist. Das gleiche gilt auch für Paradoxa, die sich durch das Empfangen von Informationen aus der Zukunft ergeben. Wir können nicht einfach an einen Samstag zurückkehren und unserem ‚vergangenen Ich‘ die Lottozahlen für Sonntag mitteilen. Denn wenn das möglich wäre, könnte auch ein zukünftiges Ich zu uns zurückkehren und uns anweisen, die Zahlen nicht zu verraten bzw. uns sogar daran hindern. Folglich haben wir hier ein Paradoxon: Wir — in der ‚Zukunft‘ — haben uns in die Vergangenheit eingemischt, was gleichzeitig unsere Kommunikation aus der Zukunft verhindert!
Ein Paradoxon also: Wenn wir kommuniziert haben, haben wir nicht kommuniziert, und umgekehrt! Unmöglich in einem linearen, unverzweigten Universum!
Gibt es einen möglichen Ausweg aus diesem Paradoxon? Ein Ausweg, der zumindest einen Türspalt für unser ‚Zeit-Telefon‘ offen hält?
Tatsächlich ist da ein Ausweg. Und nicht nur einer, sondern mehrere.
Erstens, das eben genannte Paradoxon verschwindet, wenn wir die Möglichkeit erlauben, dass Kommunikationskanäle von sich aus rauschen, was bei Quantenphänomenen üblich ist. Wenn also die Kommunikation in die Vergangenheit ein Quanteneffekt ist, sind wir von den nachweislichen Paradoxa gerettet — Quantentheorie kann wirklich nützlich sein!
Wenn wir ein Signal in die Vergangenheit senden, können wir niemals zu 100% sicher sein, dass die Nachricht unverzerrt ankommt. Und umgekehrt, wenn wir Informationen aus der Zukunft erhalten, können wir nie zu 100% sicher sein, dass die Information von einem authentischen Sender stammt oder es sich um etwas Spontanes bzw. Zufälliges auf der Empfängerseite handelt. Wenn das der Fall ist, und wenn bestimmte quantitative Informationen — d.h., theoretische Beziehungen zwischen der Sender- und Empfängerseite — zutreffen, dann entstehen selbst für effiziente, gut funktionierende Informationskanäle keine Paradoxa mehr.
In anderen Worten: Es können aus der Zukunft Informationen ausgestrahlt werden, aber es wird nur wenige ‚Empfänger‘ geben, und unter diesen noch weniger, die ordnungsgemäß auf den Sender eingestellt sind. Und selbst die perfekt eingestellten Empfänger können einem gewissen ‚Rauschen‘ unterworfen sein. Selbst wenn in dem Prozess überhaupt kein Rauschen involviert ist, werden jene Empfänger, die pure Information empfangen, einem von der Gesellschaft ausgehenden Rauschen in Form von ‚Misstrauen‘ oder Verfälschung unterworfen sein.
Es gibt noch einen weiteren Aspekt bei einem solchen Informationstransfer, und zwar, dass die involvierten Wahrscheinlichkeiten der Informationen (z.B. Vorhersagen) mit einem Entscheidungs-Ereignis verbunden sind; die Entscheidung zwischen einer Vielzahl von möglichen Zukünften.
Es ist möglich, dass mit einer solchen Entscheidung eine
Verzweigung des Universums verbunden ist. Die Verzweigung des
Universums in einen unendlich fein verzweigten Baum von
Entscheidungen ist in der Physik, in der Theorie der
Quantenmechanischen Messung, bereits diskutiert
worden — sie hat sogar einen Namen: die
Viele-Welten-Interpretation der
Quantentheorie.
John Archibald Wheeler und David Deutsch sind zwei bekannte Physiker, die diese Viele-Welten-Interpretation für mehr als nur eine Übung im Theoretisieren halten.
Die Viele-Welten-Interpretation hat einen schweren Nachteil: Sie hat keine eingebaute Funktion zur Berechnung des Zeitpunkts der Verzweigung. Folglich ist sie mehr ein Gerüst als eine vollständige Theorie.
Es gibt jedoch eine Theorie, die diese Lücke der
Viele-Welten-Interpretation schließt, und die ich gut
kenne — eigentlich kenne ich diese Theorie
besser als die meisten anderen, da ich sie selbst in
Zusammenarbeit mit Philippe Blanchard (Universität
Bielefeld) im Jahr 1988 als Kernpunkt der Event
Enhanced Quantum Theory (EEQT) entwickelt habe. (Eine
komplette Liste von Referenzen und mehr Informationen zu
diesem Thema können auf der Internetseite1 meines
Quantum Future Projekts gefunden werden.)
Unsere gegenwärtigen, weithin akzeptierten Theorien hindern uns also nicht daran zu denken, dass Zeitreisen eventuell möglich sind. Das heißt jedoch nicht, dass wir wissen, wie eine Zeitmaschine zu bauen ist.
Auf der anderen Seite ist es sogar möglich, dass eine Zeitmaschine bereits existiert und auch in Verwendung ist; sogar dann, wenn wir das Arbeitsprinzip nicht verstehen, weil es unsere gegenwärtigen theoretischen, uns konzeptionellen Gedankengerüste übersteigt. Es ist aber auch möglich, dass einige Maschinen, von denen wir denken, dass sie einem komplett anderen Zweck dienen, eigentlich Zeitmaschinen sind. Viele Dinge sind möglich …
Nun, zurück zu überlichtschneller Kommunikation, oder
Channeling im Allgemeinen, und die Cassiopaeaner
im Speziellen: Wenn Senden von Information in die
Vergangenheit möglich ist, bedeutet das nicht
notwendigerweise, dass Informationen, die angeblich aus der
Zukunft stammen, dies tatsächlich auch sind! Wenn wir aber
anerkennen, dass Leben fern der Erde möglich ist und wir all
unser Wissen und unsere Kapazität zusammennehmen, um danach
zu suchen, dann müssen wir auch das Senden von Informationen
aus der Zukunft in Betracht ziehen. Mit dieser Perspektive
vor Augen sollte die Wissenschaft nach allen Spuren solcher
Information suchen.
Aber welche Arten von Informationkanälen müssen überwacht werden, um solche Sendungen zu empfangen? Welche Art von Antenne müssen wir wählen? Wie müssen wir die Antennen auf eine Zeit in der Zukunft einstellen, z.B. in das Jahr 3 000? Oder 30 000? Oder 300 001?
Meine Antwort darauf ist: Nichts von alledem ist notwendig! Alles was wir dazu brauchen, haben wir bereits: unser Gehirn.
Wenn wir annehmen, dass Wissen und Technologie in der Zukunft tatsächlich viel weiter fortgeschritten ist (oder sein kann) als heute, ist es ganz natürlich anzunehmen, dass Sendungen aus der Zukunft direkt an unser Gehirn gerichtet sind.
Sogar heute gibt es bereits Technologien, die direkt mit unserem Gehirn interagieren. Diese werden nicht immer zu unserem Wohl eingesetzt; dennoch existieren sie. Aber wenn Kommunikation mit der Zukunft möglich ist, warum empfangen wir sie dann nicht laufend? Wenn unser Gehirn als Empfänger dienen kann, warum sind wir uns dann nicht all dieser Aussendungen bewusst?
Ich denke, die Antwort hat mit multiplen Realitäten und sich verzweigenden Universen zu tun. Möglicherweise hat jede Zivilisation, die Nachrichten aus der Zukunft empfing, aufgehört zu existieren. Kommunikation durch die Zeit ist ein sehr gefährliches Spiel. Man erzeugt Paradoxa, und diese entfernen die paradoxen Universen von der Menge aller möglichen Universen; wenn man ein Universum mit einem Paradoxon erschafft, zerstört es sich selbst entweder vollständig oder teilweise. Möglicherweise wird dabei nur jene Intelligenz aus dem Universum entfernt, die das Paradoxon erzeugte. Möglicherweise haben wir Glück, dass wir weiterhin existieren, obwohl wir ein paar Informationen aus der Zukunft empfangen haben.
Gehen wir gedanklich an jenen fiktiven Punkt unserer Zivilisation, an dem jeder mit sich selbst in der Vergangenheit kommunizieren kann. Jeder hätte einen Computer mit einer speziellen Software und ein Computer-Schnittstellengerät, das die Kommunikation bewerkstelligt. Es wäre der letzte Schrei: Jeder könnte mit seinem Ich in der Vergangenheit kommunizieren, um es vor kommenden Gefahren oder schlechten Entscheidungen zu warnen, oder einfach nur Lotto-Nummern oder die Sieger von Pferderennen bekannt zu geben. Jedoch: „Des Einen Freud, des Anderen Leid!“; was ein ‚gutes‘ Ereignis, oder ein ‚Vorteil‘ für einen Menschen ist, könnte gleichzeitig eine ‚schlechte‘ Wahl oder eine ‚Gefahr‘ für jemand anderen darstellen!
Der nächste Schritt in unserem Gedankenexperiment sind ‚Hacker‘, die in die Computer der Privatpersonen einbrechen, um für ihren eigenen Vorteil absichtlich falsche Entscheidungen oder Benachteiligungen Anderer in der Vergangenheit hervorzurufen.
Das dadurch beeinträchtigte Individuum würde natürlich irgendwann bemerken, dass eine falsche Information durch einen Hacker an sein ‚Ich in der Vergangenheit‘ gesendet wurde und wird folglich versuchen, es vor dem Hacker zu warnen und darauf hinweisen, wie die falsche Information zu identifizieren sei.
Das würde dann wiederum der Hacker bemerken und in eine Zeit zurückgehen, die sogar noch etwas vor der Warnung vor dem Hacker liegt. Der Hacker würde erneut eine Lüge erzählen, dass jemand kommen wird, um eine ‚falsche‘ Information bekannt zu geben (die eigentlich die richtige ist), die so lautet, dass jemand kommen wird, der eine Lüge verbreitet (die tatsächlich eine ist), und so weiter, was die ganze Angelegenheit immer mehr verkompliziert.
Dieser Prozess der laufenden und wiederholten Kommunikation mit der Vergangenheit könnte endlos so weitergehen, die eine Information der anderen widersprechend, so dass ein Signal das andere auslöscht — mit dem gleichen Resultat, als ob überhaupt keine Kommunikation durch die Zeit stattgefunden hätte!
Es existiert also die sehr interessante Möglichkeit, dass das genannte Szenario genau dasjenige ist, was sich in unserer Welt abspielt.
Es ist auch möglich, dass, wenn eine Zivilisation einen Punkt erreicht, in der sie ihre Vergangenheit und somit ihre Gegenwart manipulieren kann, sie sich höchstwahrscheinlich selbst und möglicherweise auch ihren ‚Ast‘ des Universums zerstört; es sei denn, es tritt davor ein katastrophales Ereignis (z.B. eine Naturkatastrophe) ein — eine Art Kontrollmechanismus, der die technologischen Möglichkeiten dieser Zivilisation auf Null setzt und das totale Chaos im Universum verhindert. Auf diese Art könnten Naturkatastrophen eine Art vorbeugende Maßnahme gegen derartige Manipulationen sein, die möglicherweise gezielt von wohlwollenden zukünftigen Ichs, die bereits die Gefahren der Kommunikation mit der Vergangenheit kennen, eingesetzt werden!
Es ist also wahrscheinlich, dass es eine Kommunikation aus der Zukunft gibt, die von jedem einzelnen von uns laufend als eine Mixtur aus → Lügen und Wahrheit empfangen werden kann. Das Problem ist daher umfangreicher als nur das möglichst genaue Einstellen auf ein Signal, da Hacker dies ganz klar imitieren und ihre Lügen als ‚warme, kuschelige‘ Wahrheiten tarnen könnten. Das Problem wird daher viel mehr dazu, nichts zu glauben, zu handeln als wären alle Informationen irreleitend, Daten aus allen Richtungen zu sammeln, und letztendlich eine bestmöglich informierte Entscheidung in dem Bewusstsein zu treffen, dass man sich trotzdem komplett irren kann!
Bleiben wir bei unserer Computer-Analogie: Wir können Hacker nicht vom Hacken abhalten, aber wir können alles versuchen, sie am Eindringen in unsere Systeme zu hindern, indem wir Barrieren aus Wissen und Gewahrsein errichten. Hacker suchen immer einen einfachen ‚Hack‘ (diejenigen ausgenommen, die eine Herausforderung suchen) und werden ablassen, wenn die Systeme von uns immer sicherer gemacht werden.
Wie macht man sein ‚System‘ immun vor Hackern?
Es kann niemals 100% sicher sein, aber werden alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen und wird laufend nach Hinweisen von Hackern Ausschau gehalten — Verlust von ‚Aufzeichnungen‘ oder Energie, beschädigte Dateien, Dinge, die nicht ‚passen‘ und ‚aus dem Zusammenhang gerissen‘ sind etc. — dann wird die Wahrscheinlichkeit eines Hacks reduziert. Jedoch kann dies erst getan werden, wenn wir uns über Hacker selbst gewahr sind; wenn wir wissen, dass sie im Deckmantel einer ‚normalen Datei‘ oder sogar eines Betriebssystems oder Programms versuchen werden, sich Zutritt zu verschaffen, indem sie uns versprechen, unsere Daten effizienter, einfacher oder ‚benutzerfreundlicher‘ zu organisieren, während sie zur selben Zeit für einen massiver Abfluss unserer Energien und Ressourcen sorgen.
Als humorvolle Bemerkung: Wir könnten das Windows Betriebssystem als Wolf im Schafspelz — als den ‚ultimativen Hacker aus der Zukunft‘ — ansehen, der unsere Festplatte und Arbeitsspeicher verschlingt und unsere Dateien Gott-weiß-wohin verschickt, wenn wir uns mit dem Internet verbinden!
Und dann gäbe es in unserem Beispiel auch noch Computerviren. Jedesmal wenn wir einen Datenträger mit unserem Computer verbinden, riskieren wir eine Infektion mit Viren, die früher oder später sämtliche Informationen verzerren oder zerstören, alle Verbindungen zu Peripheriegeräten lahmlegen oder sogar Dateien von der Festplatte löschen, indem sie sie mit endlosen Replikationen viralen Unsinns überschreiben. Die menschliche Analogie dazu wären die vielen Religionen und Glaubenssysteme, die in unsere Kulturen und unsere Leben durch niemals endende ‚Propheten-Gott‘ Programme fix ‚hineinprogrammiert‘ worden sind und Byte für Byte unser eigenes Denken mit dem ‚Dogma und Doktrin des Glaubens‘ überschrieben haben.
Nun aber genug mit Computer-Analogien. Ich denke, der
Leser kann sich eine ganze Reihe anderer Variationen des
Themas vorstellen und zu einem Verständnis dessen gelangen,
wie verletzlich wir gegenüber Desinformation aus
der Zukunft, Gegenwart oder
Vergangenheit — getarnt unter dem Deckmantel
von Wahrheit — sind.
Unter den vielen Kritikern von ‚Channeling‘ im Allgemeinen und der Arbeit meiner Frau im Speziellen — die sich in der theoretischen Herangehensweise als auch im Inhalt stark unterscheidet — gibt es jene, die sagen: „Gechannelte Information ist Unsinn. Es ist 100% Desinformation.“
Ich kann derartige Behauptungen nicht ernst nehmen.
Warum?
Ich bin Wissenschaftler. Ich betrachte Dinge anders als die meisten Menschen. Ich bin kritischer. Ich bin sogar kritischer als die meisten meiner Kollegen. Wenn ich also Behauptungen wie diese oder z.B. „Channeling ist nur eine Satellitentransmission“ höre, werde ich sehr skeptisch.
Warum das?
Ich sehe sofort, dass jeder, der so etwas sagt, Unsinn spricht — alleine schon in diesen Sätzen. Und wenn ich bemerke, dass jemand das in mehreren Sätzen tut und dabei noch sehr zusichernd ist, dann kann ich diese Person auch in Zukunft nicht mehr ernst nehmen.
Was sind die Fakten? Was sind die Möglichkeiten?
Natürlich gibt es die Möglichkeit, dass heute manche (die meisten?) gechannelten Informationen von Satelliten-Transmissionen oder anderen Möglichkeiten der Programmierung stammen. Das ist nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich.
Die nächste Frage, die wir stellen sollten, ist: Warum das?
Die auf der Hand liegende Antwort ist: Um durch leichtgläubige Personen in der New Age-Bewegung2 zu desinformieren und Dinge zu verfälschen. Basierend auf einer Bestandsaufnahme der Fakten über heutige Technologie und Moral (oder Fehlen derselben) der elitären Führer dieser Welt, ist es höchstwahrscheinlich, dass, wenn es Informationen gäbe, die die Menschheit von der Herrschaft dieser Elite befreien könnte, sie diese sofort in exakt der oben beschriebenen Weise der Computer-Analogie unterdrücken würden.
Kann das Cassiopaea-Channeling Desinformation oder das Ergebnis der genannten Technologien und/oder Programmierungen sein?
Das wäre nicht so einfach. Wir sind nicht naiv; wir sind kritisch in unserer Arbeit. Wir denken, wir analysieren, wir testen, forschen und recherchieren.
Könnte ein Teil dieser Kommunikation beeinflusst sein?
Ja. Diese Möglichkeit besteht.
Kann alles, oder 95% auf diese korrumpierende Art empfangen worden sein?
Nein. Weil die Cassiopaeaner Fragen beantworteten, auf deren Antworten keine normale Satelliten-ähnliche Intelligenz Zugriff hätte haben können, ohne momentan die Gedanken eines jeden Menschen auf diesem Planeten zu lesen.
Folglich denke ich, dass die Behauptungen, dass jedes Channeling Müll und Desinformation ist und zu 95% aus Satellitentransmissionen stammt, von Leuten kommen, die
- unfähig sind, logisch zu denken, oder
- nicht an der Entdeckung der Wahrheit interessiert sind.
Dies ist der Hauptunterschied zwischen ihrer Herangehensweise und unserer. Während wir bereit sind, alles in Frage zu stellen, und immer nach neuen Fakten zu suchen, erklären andere Individuen: „Wir kennen die Wahrheit. Hier ist sie!“ Und dann finden wir die eine oder andere leicht feststellbare Nonsens-Aussage, die als Absolutum dargestellt wird, und dies diskreditiert alles andere, was sie sagen.
Der Teufel liegt immer im Detail.
Immer dann, wenn jemand behauptet „Alles was weiß ist, ist schwarz“, werde ich skeptisch. Alle weiteren getätigten Aussagen sprechen mich dann nicht mehr an. Nicht, weil es unmöglich ist, dass „weiß gleich schwarz“ ist — wir wissen, dass es Paradoxa gibt — sondern weil die betreffende Person dieses eine Wort verwendet: „Alles“.
Bezüglich Parallel-Universen: Ja, das ist vielleicht Teil der ausgesäten Hinweise. Bezüglich Satellitentransmissionen, die ab und zu ihre schmutzigen Tricks ausspielen: Ja, es ist möglich. Wir berechnen das mit ein. Aber wir versuchen immer unser logisches Denken, unser bestes ‚Urteilsvermögen‘ einzusetzen. Wir wissen jedoch, dass, wenn wir es mit möglichen hyperdimensionalen Realitäten zu tun haben, unsere Überprüfungen der 3. Dichte3 niemals hinreichend sein können. Aber sie sind immer notwendig. In praktischen Begriffen bedeutet das für die Überprüfungen:
- Setze sie immer in größtmöglichem Ausmaß ein, und
- denke niemals, dass man sich allein auf sie verlassen kann!
Was ich damit klar sagen möchte, ist folgendes: Dieses
Channeling — das
Cassiopaea-Experiment — ist anders
als jedes andere Channeling. Es war anders von Anfang an und
es wird anders bleiben. Wir können ihm sogar einen Namen
geben: Kritisches Channeling. Es ist absichtlich
kritisch, nicht zufällig. Es ist Channeling, in der der
Überbringer der Nachricht den gleichen Stellenwert hat wie
die Nachricht selbst. Beide sind in einer
‚Quanten-Art‘ untrennbar miteinander verschränkt.
Sie formen eine Einheit, ein Ganzes. Die Nachricht vom
Überbringer zu trennen würde einem Schließen des Spaltes im
Doppelspalt-Experiment gleichkommen. Ein Spalt wird
geschlossen, und es ergibt sich ein komplett anderes
Interferenzmuster, nicht nur ein teilweise verändertes. Wie
ich weiter oben bereits erwähnt habe:
Es können aus der Zukunft Informationen ausgestrahlt werden, aber es wird nur wenige ‚Empfänger‘ geben, und unter diesen noch weniger, die ordnungsgemäß auf den Sender eingestellt sind. Und selbst die perfekt eingestellten Empfänger können einem gewissen ‚Rauschen‘ unterworfen sein. Selbst wenn in dem Prozess überhaupt kein Rauschen involviert ist, werden jene Empfänger, die pure Information empfangen, einem von der Gesellschaft ausgehenden Rauschen in Form von ‚Misstrauen‘ oder Verfälschung unterworfen sein.
In diesen Zusammenhang — dass meine Frau
eine der wenigen Empfänger ist, die sehr hart gearbeitet hat,
um sich auf Sendungen aus der Zukunft
‚einzustellen‘ — bezeichne ich
das Cassiopaea-Experiment als Kritisches
Channeling.
Was ist nun Kritisches Channeling? Auf welche Art und Weise unterscheidet es sich von anderen Channelings?
Es würde viel Zeit und Raum benötigen, um dies im Detail
zu beantworten. Eines Tages werden wir dies tun. Doch für
heute lassen Sie mich nur eine Beobachtung machen: Das
Cassiopaea-Experiment hat die Eigenschaften eines
wissenschaftlichen Experiments. Stellen Sie sich
Forscher in einem Labor vor, die an den grundlegenden
Gesetzen des Universums forschen. Sie führen Reihen von
Experimenten durch. Sie sind geschulte Professionelle, sie
kennen sich in ihrem Bereich aus, kennen die Laborausstattung
und dessen Marotten. Aber sie sind nur Menschen. Manchmal
wird jemand von ihnen einen schmutzigen Witz erzählen,
manchmal werden sie eine Serie von Daten verwerfen müssen,
weil Labormäuse die Einrichtung über Nacht beschädigt haben.
Nun stellen Sie sich vor, wie unvorteilhaft es wäre, wenn die
Berichte der Forscher den schmutzigen Witz, die fehlerhaften
Daten, Tintenflecken, etc. enthalten würden.
Das ist nicht der Weg der Wissenschaft. Das Cassiopaea-Channeling jedoch wird als wissenschaftliches Experiment weitergeführt. Mit wissenschaftlichen Standards vor Augen. Das Cassiopaea-Channeling ist kritisches Channeling. Und in diesem Punkt unterscheidet es sich von anderen Channelings. Und das wird so bleiben.
Der Unterschied liegt in der Herangehensweise. Wir suchen nach der Wahrheit. Andere Personen, die einseitige Bemerkungen machen, sind sich sicher, dass jegliches Channeling ‚Unsinn‘ ist, und dass sie es besser wissen. Sie wollen diese Meinung anderen Menschen aufdrücken oder sie manipulieren, damit sie ihnen glauben. Solche manipulativen Personen behaupten, dass ihre Meinungen von Gott oder einer anderen autoritären Quelle stammen; wenn jedoch jemand anderer sich traut, einen unterschiedlichen Weg der Wahrheitssuche zu begehen, wird das als „100% Desinformation“ oder „Unsinn“ bezeichnet.
Wir versuchen unsere Gedanken mit anderen zu teilen, und wenn es notwendig ist, sind wir bereit zu lernen und uns zu verändern. Es ist eine Haltung des Offen-Seins.
Was, wenn es stimmt, dass jedes Channeling Unsinn und Desinformation ist? Kann es wahr sein, selbst wenn ich es auch für höchst unwahrscheinlich halte?
Natürlich, als Wissenschaftler und auch dadurch, dass ich
meinen Verstand verwende, um zu beurteilen, musste ich auch
diese Möglichkeit in Betracht ziehen, wie unwahrscheinlich
diese auch war. Ich schloss daraus, dass derartige
Behauptungen nicht wahr sein können. Meine Begründung lautet
hier nach dem Prinzip reductio ad absurdum, das
in der Logik und Mathematik oft verwendet wird: Man stellt
eine Annahme auf, und dann kommt man durch eine Reihe von
logischen Deduktionen zu dem Schluss, dass die ursprüngliche
Annahme nicht stimmen kann. Etwas trickreich, aber
nützlich!
Wenden wir diese Methode auf die Behauptung an, dass „jedes Channeling 100% Desinformation ist, weil es von Satellitentransmissionen stammt“. Nehmen wir an, diese Aussage ist wahr. Dies setzt die Fähigkeit von Satelliten voraus, die Gedanken eines jeden Menschen zu jedem Zeitpunkt lesen und steuern zu können.
Wenn dies der Fall ist, warum würde die betreffende Person behaupten, davon ausgenommen zu sein?
Folglich, per Logik, muss jeder, der so etwas behauptet, selbst von der Programmierung durch Satelliten beeinflusst sein (wenn jeder beeinflusst ist, dann auch diese Person). Wenn dem so ist, ist das, was so eine Person schreibt oder sagt, ebenfalls verfälscht. Und weil solche Abstreiter oft so laut sind, und sich über das Thema ohne erfindlichen Grund so sicher sind, ist es eine logische Schlussfolgerung, dass das, was sie sagen nicht wahr ist und ihre Behauptung — dass „Channeling 100% Desinformation und Unsinn“ ist — selbst Desinformation ist.
Wir sehen also, dass wir beginnend von der Annahme, dass
eine Behauptung wahr ist („Satelliten beeinflussen
jeden“), zu dem Schluss kommen, dass die Behauptung
falsch ist (weil sie von Satelliten-Desinformation
beeinflusst ist). Wir haben hier ein sogenanntes
reductio ad absurdum.
Aber wir können sogar noch weiter gehen. Können wir einen Grund finden, warum Abstreiter diesen eindeutigen Unsinn mit solcher Sicherheit verbreiten?
Wir haben auch hier eine Hypothese. Wenn — wie wir aus obiger Analyse wissen — nicht alle, aber manche Channelings echte Information von ‚freundlichen höheren Wesen‘, von ‚Uns in der Zukunft‘, von einem ‚Geist-Gott‘ oder einer ‚Überseele‘ — nennen Sie es, wie Sie wollen — hervorbringen, dann ist es ganz natürlich anzunehmen, dass es auch Kräfte geben muss, die versuchen, dieses Channeling in Verruf zu bringen. Wir haben hier also ein Problem gelöst. Wenn ein Kritiker alle Channel als Desinformations-Agenten bezeichnet, haben wir Grund zur Annahme, das jenes Individuum selbst ein Agent dieser Kräfte ist, auch wenn er dabei zum Großteil richtig liegen kann.
Es ergibt sich noch eine weitere Übung im logischen Argumentieren und kritischem Denken: Die meisten Kritiker sind sich gar nicht im Klaren, was Channeling überhaupt ist; also lassen Sie mich den speziellen Fall der Verwendung eines Ouija-Boards erwähnen, das meine Frau, Laura, verwendet. Warum verwendet sie ein Ouija-Board?
Laura ging sehr weit, den Themenbereich des Channelings zu erforschen, bevor sie überhaupt ihre Experimente begann. Basierend auf gesammelten Fakten und Daten wurde es klar, dass die Verwendung eines ‚Peripheriegeräts‘ unter vollem Bewusstsein die optimale Methode war, um ‚Rauschen‘ zu unterdrücken. Im Speziellen macht eine solche Methode es für Satelliten oder andere Programmiersignale, die menschlicher oder hybrider Technologie entstammen — wenn und falls sie aktiv werden —, um einiges schwieriger, die Nachricht zu beeinflussen. Zumindest zwei Personen sind notwendig, volles Wachbewusstsein, kritisches Denken, viel Kaffee, frischer Geist, laute Diskussion der gerade daherkommenden Daten und des Boards, gefolgt von Nachforschungen und Analysen. Wenn wir in Fachbegriffen der Quantenphysik denken, die möglicherweise in Geist-Materie-Interaktionen eine Rolle spielen, ist es klar, dass Lauras Methoden gegen absichtliche Bombardierung von äußeren technologischen oder psychischen Gedankenkontroll-Signalen viel robuster und geschützter sind; seien sie nun technologischer oder ‚mentaler‘ Herkunft. Dennoch ist das direkte Sprechen zu ‚höheren Wesen‘ anfällig für Interferenzen. Zum Beispiel könnte ein schwaches externes elektromagnetisches Signal direkt mit einem fremdartigen Implantat in unseren Zähnen kommunizieren, und wir würden es für ein ‚höheres Wesen‘ halten.
Also kommen wir durch logisches Denken und kritische Analyse zu einer Arbeitshypothese. Aber man sollte nicht gleich zu der Schlussfolgerung springen, dass wir alle Probleme gelöst hätten. Da draußen sind immer noch wichtige Probleme, die behandelt werden müssen. Die obige Analyse bestätigt nicht alles zu 100%. Sie gibt lediglich Andeutungen. Um beantworten zu können, ob die Cassiopaea-Kommunikation exakt das ist, was sie behauptet zu sein — nämlich „Wir in der Zukunft“ —, ist eine volle Analyse notwendig, die nicht nur einen, sondern viele Aspekte mitberechnet. Ganz andere Methoden müssen dafür verwendet werden. Wenn A das Gegenteil von B ist, und wir finden heraus, dass A falsch ist, heißt das nicht automatisch, dass B richtig ist! Herauszufinden, ob B richtig ist, ist ein ganz anderes Problem.
Lassen Sie mich noch erwähnen, dass wir diese Fragen und Streitpunkte bei vielen Gelegenheiten mit anderen Gruppen und Personen auf unseren Internetseiten diskutiert haben, und dass sehr oft jene, die zunächst skeptisch waren, später frei zugegeben haben, dass die Cassiopaeaner Atemberaubendes zu berichten haben.
Prof. Dr. Arkadiusz Jadczyk
weiter zum Brief des Autors an den Leser …
FUßNOTEN
-
http://quantumfuture.net/quantum_future
zurück -
engl.
New Age‚Neues Zeitalter‘. Dieser Begriff wurde wahrscheinlich von Carl Gustav Jung (Begründer der Analytischen Psychologie) im Bezug auf die in das „Wassermannzeitalter“ eintretende Erde eingeführt.Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich „New Age“ auf eine ganze Suite spiritueller bzw. geistlich-religiöser Glaubensvorstellungen, die größtenteils durch alte Traditionen oder manchmal auch durch neue gechannelte Informationen aus einer Vielzahl von Quellen wiederbelebt wurden.
„New Age“ ist heute jedoch ein von → COINTELPRO inspirierter Ersatz für traditionelle Religionen geworden. Nach dem Sprichwort „Vom Regen in die Traufe“ werden Menschen davon abgeleitet, für sich selbst zu denken um dadurch die wahre Natur unserer Realität zu entdecken.
„New Age“-Doktren verschmelzen westliche und östliche Philosophien und heben hervor, dass die Erde in naher Zukunft „aufsteigen“ wird oder sich anderweitig — oft zum Besseren hin — transformiert. Allgemein ist New Age zu einem Marktplatz der Spiritualität geworden. Vieles ist auf subjektive Erfahrungen ausgerichtet. Manchmal ist in New Age-Kreisen die Weigerung zu beobachten, das, was ist, anzuerkennen und es stattdessen selbst besser als das Universum zu wissen, wie die Wirklichkeit sein soll. Kritisches Denken ist in der New Age-Bewegung nicht üblich und auch nicht sonderlich erwünscht. Es existiert oft eine adaptierte, von Wissenschaft und Technologie geborgte ‚Fachsprache‘, wobei aber oft fehlerhafte Logik vorherrscht und wenig Wert auf Kohärenz oder Präzision der Bedeutungen gelegt wird.
Die → New Age-Bewegung ist eine ernstzunehmende Industrie geworden, die angefangen von persönlichen Sitzungen, Literatur, Seminaren und Workshops bis hin zu Tourismus und Reisen ein farbenfrohes Spektrum an Produkten und Dienstleistungen verkauft.
Die → New Age-Bewegung kann als Kontrollmaneuver gesehen werden, dem startenden Erwachen der Massen hin zu den Fakten bzw. der Wahrheit vorzubeugen. Ein Grund, der dies notwendig machte, war die wachsende Entfremdung der Menschen von den Religionen. Menschen begannen, sich nicht länger mit den alten Mythen der Weltreligionen zufrieden zu geben, die sie für fast 2 000 Jahre in Reih- und Glied hielten. Deshalb wurden neue, komplexere Mythen notwendig. Das geistige Erwachen wurde durch ‚Schlafmedikamente‘ wie „Man schafft seine eigene Realität“ etc. bekämpft. Die meisten dieser Ideen haben tatsächlich eine wahre Basis, um den suchenden Geist der Massen zufrieden zu stellen. Manche wurden aber bis zur Unkenntlichkeit aus ihrem Zusammenhang gerissen.
Die dabei verwendeten
plausiblen Lügensind wegen ihrem wahren Kern besonders für jene schwer erkennbar und nachvollziehbar, die nicht über hinreichend Wissen verfügen, wie die objektive Welt funktioniert, oder denen das Konzept desFreien Willensunbekannt ist.So kam es, dass der Großteil der New Age-Inhalte lediglich eine Übung im
zurückWunschdenkensind; oder, wie Gurdjieff sagte: „vom Aufwachen zu träumen“. [Cassiopedia] -
Kurzform von
zurückBewusstseinsdichte. Im Material von RA und Cassiopaea bezeichnetDichteallgemeinhin eine qualitativ unterscheidbare Ebene des Seins. Jede Dichte hat ihre eigene Struktur von Lebensformen, Wahrnehmung und typischen Lektionen für das sich darin befindende Bewusstsein. [Details siehe Cassiopedia]
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EU Recht
Die Europäische Richtlinie 2001/29/EC des Europäischen Parlaments und des Rats der Europäischen Union zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft (Urheberrechtsrichtlinie, UrhRil) stellt im Kap. II, Art. 5 eine ausführliche Liste der möglichen Ausnahmen zur Verfügung, die von den EU-Staaten implementiert werden können.
In dieser Liste gibt es die Sonderfälle, die die Reproduktion und Kommunikation mit der Öffentlichkeit abdecken (die Veröffentlichung im Internet umfasst diese zwei Tätigkeiten). Im Allgemeinen werden Sonderfälle auf Grund des Zwecks der beabsichtigten Verwendung geregelt. Zum Beispiel stellt die Richtlinie eine Ausnahme aus dem exklusiven Recht der Reproduktion und Kommunikation an die Öffentlichkeit auf, sofern sie (a) für die Nutzung ausschließlich zur Veranschaulichung im Unterricht oder für Zwecke der wissenschaftlichen Forschung, sofern — außer in Fällen, in denen sich dies als unmöglich erweist — die Quelle, einschließlich des Namens des Urhebers, wann immer dies möglich ist, angegeben wird und soweit dies zur Verfolgung nicht kommerzieller Zwecke gerechtfertigt ist;“.
Eine andere Ausnahme ist (c) für die Vervielfältigung durch die Presse, die öffentliche Wiedergabe oder die Zugänglichmachung von veröffentlichten Artikeln zu Tagesfragen wirtschaftlicher, politischer oder religiöser Natur oder von gesendeten Werken oder sonstigen Schutzgegenständen dieser Art, sofern eine solche Nutzung nicht ausdrücklich vorbehalten ist und sofern die Quelle, einschließlich des Namens des Urhebers, angegeben wird, oder die Nutzung von Werken oder sonstigen Schutzgegenständen in Verbindung mit der Berichterstattung über Tagesereignisse, soweit es der Informationszweck rechtfertigt und sofern — außer in Fällen, in denen sich dies als unmöglich erweist — die Quelle, einschließlich des Namens des Urhebers, angegeben wird;“.
Alle Ausnahmen müssen einen dreistufigen Test bestehen, der voraussetzt, dass (1) Ausnahmen nur in bestimmten Sonderfällen angewandt werden dürfen, in denen (2) die normale Verwertung des Werks oder des sonstigen Schutzgegenstands nicht beeinträchtigt wird, und (3) die berechtigten Interessen des Rechtsinhabers nicht ungebührlich verletzt werden.
US Recht
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