HÖCHSTE FREMDARTIGKEIT
Geleitwort von Richard Dolan
Richard Dolan
Es ist eine traurige Tatsache, dass die meisten Menschen unbequeme Wahrheiten, die ihre angenehmen Illusionen und Vorurteile erschüttern könnten, nicht mögen. Ich sehe dies tagtäglich, wenn ich mit Menschen zu tun habe. Wenn jemand einmal einen Punkt im Leben erreicht hat, wo er das Gefühl hat, die Welt ausreichend zu ‚verstehen‘ — häufig um das dreißigste Lebensjahr — dann verbringt er den Rest seines Lebens mit dem Füllen der Lücken seines Verständnisses, das er glaubt, erkannt zu haben. Diese Tendenz wird üblicherweise mit fortschreitendem Alter immer stärker. Ideen und Weltsicht scheinen sich parallel mit den Arterien zu verhärten.
Die Freunde, die wir kennenlernen, das TV-Programm, das wir ansehen, die Internetseiten, die wir besuchen — all das macht genau jene Welt aus, die wir Menschen für uns selbst schaffen. Normalerweise unterstützt all dies unsere begrenzte Weltsicht, die wir aus freien Stücken angenommen haben.
Das gleiche gilt natürlich auch für Bücher. Nur sehr selten kann ein Buch die Weltsicht eines Menschen nachhaltig verändern. Und noch viel seltener sind jene besonders wertvollen Bücher, die das Leben eines Menschen verändern können.
Höchste Fremdartigkeit von Laura Knight-Jadczyk ist ein solches Buch.
Wir können folgern, dass ein solches Buch nur von einem seltenen Denker geschrieben werden kann — von jemandem mit tiefen Einsichten, der frei von Konventionen und völlig ohne Angst ist, damit er die Illusionen aufbrechen und direkt in den Abgrund blicken kann. Laura Knight-Jadczyk ist ein solcher Mensch.
Laura versteht, wahrscheinlich besser als irgendjemand sonst, wie schlimm es um unsere Zivilisation wirklich steht — um die Misere unserer Spezies. Sie weiß auch, dass man nur dann sein Leben verändern kann, wenn man bereit ist, zu kämpfen.
Doch gegen wen? Die Antwort mag im Kontext unserer post-post-post-modernen Einstellung des 21. Jahrhunderts seltsam erscheinen, doch sie lautet: Gegen das Böse!
Ist das verrückt? Nein. Überhaupt nicht.
Höchste Fremdartigkeit deckt die versteckte Sklaverei der menschlichen Rasse provokativ und leidenschaftlich auf. Das einzige Problem dabei besteht darin, dass ihre Erkenntnis und Schlussfolgerungen im krassen Gegensatz zu den akzeptierten Weltbildern der meisten Menschen steht. Die Analysen und Informationen Laura Knight-Jadczyks werden auf großen Widerstand stoßen. Dieses Buch als ‚neues Paradigma‘ zu bezeichnen, wäre eine grobe Untertreibung. Es zu verstehen bedeutet für die meisten Leser, fast alle ihre Denkstrukturen — ihr Denken darüber, wie sie glauben, dass die Welt funktioniert — über Bord zu werfen. Mir ist schon klar, dass das eine starke Aussage ist, doch ich treffe sie nicht leichtfertig.
Das sowieso schon schwierig zu schreibende Vorwort dieses Buches wird noch schwieriger, wenn wir die Art und Weise bedenken, wie die hier enthaltenen Informationen entstanden sind; einer der zentralen Streitpunkte rund um Laura Knight-Jadczyk. Denn seit mehr als einem Jahrzehnt erhielt sie die Informationen — sehr viele Informationen — von einer Quelle, die sie als die C's bezeichnet — eine Kurzbezeichnung für Cassiopaeaner. Anders gesagt: Die Informationen in diesem Buch stammen aus Channeling-Sitzungen und wurden mittels eines Ouija-Boards und einer Planchette über Jahre hinweg gesammelt.
Dieser Umstand macht es für mich nicht leicht, dieses Buch zu kommentieren. Denn ich lege bei meiner eigenen Arbeit größten Wert darauf, sie öffentlich und frei darzustellen, arbeite mit ‚bewiesenen‘ Fakten, die jede Anfechtung von gemeinhin anerkannten Stellen standhalten, und verbrachte meine gesamte Karriere damit, akribisch genau, wie ein Historiker, das UFO-Phänomen sorgfältig und nachvollziehbar darzustellen. In die Welt ‚gechannelter‘ Informationen einzutauchen ist für mich entschieden unangenehm.
Doch ich habe das eindeutige Gefühl, dass die Cassiopaeaner echt sind. Warum? Zum einen hatte ich das Vergnügen, Laura persönlich kennenzulernen und mit ihr einige Zeit mit tiefen Gesprächen zu verbringen, wie auch mit einigen Leuten aus ihrem globalen Salon, dem Team von „Signs of the Times“ (sott.net). Ich glaube nicht nur, dass Laura ehrlich ist, ich weiß es. Zum anderen ist eine bodenständige Mutter von fünf Kindern, die ‚nebenbei‘ auch noch brillant und absolut hartnäckig ist. Ich hatte das Glück, einige außergewöhnliche Menschen in meinem Leben zu treffen, doch sogar unter all diesen Personen ist Laura etwas Besonderes.
Es besteht also eine persönliche Verbindung, eine Freundschaft, und ein unparteiischer Leser mag sich die Frage stellen, ob meine Sichtweisen dadurch beeinträchtigt sind.
Doch meiner Ansicht nach — wenn ich das Buch zusammenfasse — geht es hier um zwei Dinge. Erstens, wie können wir sicher sein, dass die Kommunikation mit den „Cassiopaeanern“ echt ist; und zweitens, welche Werte übermittelt diese Kommunikation?
Um die erste Frage zu beantworten: Hier kann ich nur feststellen, dass Lauras gechannelte Informationen nicht die erste Kommunikation dieser Art war und auch nicht die letzte sein wird. Ich stehe sogenannten Channelings üblicherweise mit extremer Vorsicht gegenüber. Meine Haltung reicht von Skepsis bis hin zu völligem Unglauben. Ich kann jedoch nicht behaupten, dass sämtliche Informationen dieser Art absoluter Humbug sind und sofort verworfen werden müssen. Meine eigenen Forschungen in die Geschichte der Fernwahrnehmung (Remote Viewing) haben mich unzweifelhaft davon überzeugt, dass es eine andere Dimension unserer Existenz gibt, eine, die sich nicht unbedingt so materiell wie die unsrige präsentiert. Es gibt mehr. Nennen sie es unlogisch, spirituell oder wie sie wollen. Es gibt einen wichtigen Aspekt unserer Existenz, den konventionelle Geister und unsere ‚offizielle Kultur‘ nicht begreifen.
Wenn ich dies in Zusammenhang mit den unglaublich vielfältigen, detaillierten und logischen Aussagen der Cassiopaeaner betrachte, dann erscheint es mir unwahrscheinlich, dass Laura (oder irgendjemand anderer in dieser Angelegenheit) diese derart überzeugend gefälscht haben könnte. Schon allein die Art und Weise, wie die Informationen erhalten werden — über ein Ouija-Bord mit mehreren Leuten, die eine Planchette berühren und einer Person, die die Aufgabe hat, die Buchstaben aufzuschreiben, die mit rasender Geschwindigkeit hereinkommen — lässt kaum eine Fälschung zu. Ich weiß genügend über den Vorgang des „Tischrückens“ und kenne einige Leute, die mir diese Erfahrung im Detail beschrieben haben, sodass ich akzeptiere, dass irgendetwas Reales bei diesem Vorgang geschieht. Darüber hinaus beziehen die ‚Dialoge‘ zwischen Laura und den C's häufig andere an der jeweiligen Channeling Sitzung teilnehmende Leute mit ein. In den Transkripts sind oft Diskussionen und Kommentare von Zuhörern enthalten.
Ich neige dazu, die Cassiopaeaner als real anzusehen. Und doch müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass ihre Existenz keiner wissenschaftlichen Beweisführung standhält. Wir können ihre Existenz als, sagen wir, interessante Arbeitshypothese betrachten.
Es ist jedoch die Botschaft der Cassiopaeaner, die wichtig ist. Sie teilen uns mit, dass die Welt, in der wir leben, eine Illusion ist — ähnlich wie im Film Matrix. Dass die menschliche Rasse physisch und spirituell von Wesenheiten manipuliert wird, die uns als „Reptoiden“ bekannt sind und die Laura als „Lizzies“ („Echsleins“) bezeichnet. (Das ist ihre bodenständige Art, ihnen ihren Schrecken zu nehmen und sie ins rechte Licht zu rücken.) Sie können die Zeit mit Leichtigkeit manipulieren, kontrollieren die → Greys (Grauen) und leben in einer Welt, die wir als die 4. Bewusstseinsdichte bezeichnen.
Was ist eine Dichte? Ich muss zugeben, ich bin kein
Physiker und ich bin mir nicht sicher, ob hier Physik auch
der richtige Ansatz ist, sich dem Thema anzunähern. Aber
Tiere leben in der zweiten Dichte, wir Menschen in der
dritten. → Dichte
ist deshalb mehr ein Bewusstheitszustand als, sozusagen, eine
‚Dimension‘ der Existenz. Die Echsenwesen können
uns genauso kontrollieren und manipulieren wie wir
beispielsweise Rinder. Doch nur weil die → Echsenwesen
in einem höheren Bewusstseinszustand als unserer leben, heißt
das noch lange nicht, dass sie sich moralisch einwandfrei
benehmen. Tatsächlich sind sie das, was wir als
„ziemlich böse“ bezeichnen würden. Sie leben in
einem Seinszustand, der als Dienst am Selbst
bzw. STS benannt wird. Die Menschheit lebt ebenfalls in
diesem STS-Zustand. Es gibt jedoch auch andere Wesen, so wie
die C's, die in einem anderen Seinszustand
leben — im Dienst an Anderen
bzw. STO. Die Cassiopaeaner befinden sich übrigens in der 6.
Dichte.
Die → Reptoiden (Echsenwesen) können wahrlich vieles anstellen, alleine durch ihr Dasein in der 4. → Dichte. So können sie zum Beispiel in unserer Realität willentlich ‚erscheinen‘, in praktisch jeder Form oder Gestalt. Sie ‚brauchen‘ uns als Nahrung, sowohl psychisch/spirituell als auch physisch. Während unserer gesamten Existenz haben sie uns gezüchtet und unsere religiösen und politischen Systeme geformt. Tatsächlich haben sie uns in vielen bedeutenden Punkten nach ihrem eigenen Abbild geformt. Aus ihrer unterdrückenden Kontrolle auszubrechen ist die oberste Aufgabe der Menschheit, wenn sie jemals wahre persönliche und spirituelle Freiheit erlangen will.
Zufälligerweise kommt hier der Prozess der → Alien-Entführungen als einer von mehreren Mechanismen ins Spiel, durch die uns die → Echsenwesen kontrollieren. Indem sie ihre Kreaturen — die → Grays — benutzen, um die meisten Entführungen durchzuführen, finden diese nur selten in unserer dritten Dichte statt. Stattdessen werden sie in der vierten Dichte durchgeführt, in einem zeitlosen, spirituellen Bereich. Und doch erscheint uns dann die vierte Dichte genauso körperlich wie immer. Der Prozess der Rückkehr in die dritte Dichte verläuft so, als ob man eine Datei kopiert und sie wieder an dieselbe Stelle der Festplatte einfügt. Das heißt, dass die Veränderungen (und Implantate), die in der Realität der vierten → Dichte sichtbar sind, gewissermaßen in den ‚drei-dichtigen‘ Körper kopiert werden.
Diese Feststellung ist sicherlich schwer zu verdauen und kratzt nur an der Oberfläche des gesamten Inhalts. Der einzige Weg, die Gesamtheit des Phänomens zu verstehen, ist, wirklich dieses Buch zu lesen. Es beschreibt nicht ausschließlich die Informationen der Cassiopaeaner, obgleich diese den Kern ausmachen. Laura Knight-Jadczyk analysiert darin auch das Thema mit spitzer Feder, eine Eigenschaft, die ihre Leser von ihr erwarten.
Insgesamt ist die Botschaft des Buches düster. Doch die Lage ist nicht hoffnungslos. Mir gefällt das Motto der Cassiopaeaner, das in diesem Buch oft zitiert wird, ganz hervorragend: „Wissen schützt, Ignoranz gefährdet!“
Es spielt keine Rolle, ob die Cassiopaeaner tatsächlich existieren, oder die → Echsenwesen oder sonstige Wesenheiten — jeder von uns kann dieses Motto für sich persönlich in Anspruch nehmen. Wir leben in einer sehr gefährlichen Welt, die weit gefährlicher und weitaus schlimmer ist, als es die meisten Menschen realisieren wollen. Und doch gibt es einen Weg in die Sicherheit, und der liegt im Verständnis der Natur der Realität, in der wir leben. Das ist ein schwieriges Vorhaben, doch es ist den Aufwand wert.
Ich bin Laura Knight-Jadczyk für ihren Mut dankbar, einige der schwierigsten Fragen der Menschheit anzupacken. Sie ist ein Hoffnungsschimmer in einer düsteren Welt.
Richard Dolan
Richard M. Dolan ist Autor von UFOs and the National Security State: Chronology of a Coverup (Hampton Roads, 2002). Er hält weltweit Vorträge und trat bereits in vielen Radio- und TV-Sendungen auf. Besuchen sie seine Webseite unter keyholepublishing.com.
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