CASSIOPEDIA
All jenen, die fragen (Definition)
Laut dem Cassiopaea Material, gibt ein → STO-Wesen all jenen, die danach fragen. Das lässt die Frage aufkommen, was mit Geben und was mit Fragen gemeint ist und wer die tatsächlich Beteiligten des Austauschs sind.
Der Kern der Sache liegt im Unterschied zwischen Fragen und Manipulation. Manipulation trachtet nach der Kontrolle über den Manipulierten und beschneidet somit per Definition seinen freien Willen. Fragen ist eine offene Bitte, die die Antwort ganz dem Befragten überlässt. Manipulation impliziert generell eine versteckte Absicht, während Fragen das generell nicht tut. Die Unterscheidung der beiden ist schwierig und nicht immer eindeutig. Hinzu kommt, dass der Mensch allgemein nicht als ein einziges, in sich einiges Wesen fragt oder manipuliert. Vielmehr ist der Mensch eine Mischung aus sich widersprechenden Programmen und Impulsen, wobei manche zu STS und manche vielleicht zu → STO tendieren.
Die Anwendung von Manipulation verstärkt generell die STS-Orientierung des Manipulierenden. Um also STO zu leben, ist Manipulation zu vermeiden. Wenn ein Mensch fragt, kann das äußerst zweideutig und widersprüchlich sein. Zum Beispiel könnten manche in Wahrheit danach fragen, abgelehnt zu werden, wenn sie übertriebene Forderungen stellen. Mit dem richtigen Scharfblick ist man in der Lage, dem STO Teil des Anderen zu geben und sich dem → STS Teil derselben Person zu verweigern. Manipulation abzulehnen kann als ein Gefallen für jenen Teil des Anderen angesehen werden, der nicht beabsichtigt auszunutzen — sollte es so einen Teil im Anderen geben.
Wir könnten z.B. Lügen als indirektes Fragen nach Wahrheit betrachten. Demnach würde ‚alles zu geben an all diejenigen, die fragen‘ bedeuten, dass man allen Dingen das zukommen lässt, was ihnen gebührt, jeweils in Übereinstimmung mit dem Prinzip des Dienstes an anderen. Der Schlüssel liegt hier in der Erkenntnis der wahren Natur des Fragens/Bittens/Manipulierens.
Wie bei jedem anderen allgemeinen Prinzip kann auch dieses nicht mechanisch, d.h., ohne das Bewusstsein über den Gesamtzusammenhang, angewendet werden. Während wir unter Geben einen Austausch zwischen Menschen verstehen, ist die Idee nicht hierauf beschränkt. Wir können es auch als ein Geben an ein Prinzip verstehen, z.B., sein Leben einem gewissen Zweck zu widmen. Wir könnten sagen, dass das zur Verfügung stellen von → STO-orientierter esoterischer Information ein Geben an das Prinzip des freien Willens ist. Dies kann einerseits eine Antwort auf eine Haltung spirituellen Suchens und Fragens sein, das bei Menschen entsteht, die oftmals von den Religionen oder der → New Age Glaubensvorstellungen enttäuscht sind. Andererseits kann es eine Antwort auf jene Lügen und Halbwahrheiten sein, die vom Kontrollsystem unter dem Mantel eben jener Bewegungen gefördert werden.
In dieser Welt der vermischten Inhalte können die Motive für das Geben, ob nun zur persönlichen Befriedigung oder als ein Ausdruck der Ausrichtung an einem unpersönlichen Prinzip, oftmals nicht unterschieden werden und tauchen auch nicht getrennt auf. Reine Ausdrucksformen von STO oder → STS sind selten.
Aus dem RA-Material:
Ra: Ich bin Ra. Stellt euch, wenn ihr wollt, euren Geist vor. Stellt ihn euch dann in völliger Einheit mit jedem anderen Geist eurer Gesellschaft vor. Ihr besitzt dann einen einzigen Geist und das, was vorher eine schwache elektrische Ladung in eurer physischen Illusion war, ist nun eine sehr mächtige Maschine, mit Hilfe derer Gedanken als Dinge projiziert werden können. In dieser Weise attackiert die Orion Gruppe die mit Licht bewaffnete Konföderation. Das Resultat hiervon ist ein Patt, wie ihr es nennen würdet. Beide Energien haben sich hierdurch ein wenig erschöpft und müssen sich neu organisieren. Die negative Energie hat sich durch ihr Versagen zu manipulieren erschöpft, die positive Enerige hat sich erschöpft durch ihr Versagen, das zu akzeptieren, was gegeben ist.
Fragesteller: Könntest Du die Bedeutung von „Versagen, das zu akzeptieren, was gegeben ist“ näher ausführen?
Ra: Ich bin Ra. Auf jener Ebene von Zeit/Raum, wo dies in einer Form stattfindet, die man Gedanken-Krieg nennen könnte, wäre die akzeptierenste und liebenste Energie eine solche, die jene, die zu manipulieren trachten, so liebt, dass jene Wesenheiten durch positive Energien umgeben und umflutet, transformiert würden. Da es sich jedoch um einen Kampf zwischen ebenbürtigen Gegnern handelt, ist sich die Konföderation bewusst, dass sie es sich — auf gleicher Basis — nicht erlauben kann, manipuliert zu werden, nur um rein positiv zu bleiben. Denn dann, obwohl es rein gewesen wäre, hätte es keine Wirkung, da sie dadurch von den sogenannten Kräften der Dunkelheit unterjocht würden. Daraus ergibt sich, dass jene, die diesen Gedankenkrieg austragen, sich eher defensiv statt akzeptierend verhalten müssen, um ihre Nützlichkeit im Dienst an Anderen bewahren zu können. Folgendermaßen können sie nicht in vollem Umfang akzeptieren, was die Orion Gruppe geben möchte, nämlich Versklavung. Folgendermaßen geht einige Polarität aufgrund dieser Reibung verloren und beide Seiten, wenn man so möchte, müssen sich dann umorganisieren. Es ist für keine Seite günstig gelaufen. Die einzige Konsequenz, die hilfreich war, ist ein Ausgleich der auf diesem Planeten verfügbaren Energien, so dass es für diese Energien weniger erforderlich ist, sich in dieser Raum/Zeit auszugleichen, was dadurch die Wahrscheinlichkeit einer planetaren Vernichtung verringert.
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